Unser Praxisraum in der Gesamtansicht

Schöne Zähne schaffen Sicherheit im Umgang mit anderen Menschen

Was ist ein Implantat?

Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel in Form einer Schraube die in den Kieferknochen eingebracht wird, um dort die Aufgaben des verlorengegangenen Zahnes zu übernehmen. Beim Kauvorgang erfolgt dadurch eine natürliche Belastung für den Kieferknochen. Dieser natürliche Zustand erhält die Festigkeit und Dimension des Kieferknochens.

Behandlungsverlauf

Damit ein Implantat nach dem Einsetzen exakt an der richtigen Stelle im Kieferknochen steht, muss vor Beginn der Behandlung eine entsprechende Behandlungsplanung durchgeführt werden.

Aktuelle Röntgenbilder liefern dem Zahnarzt notwendige Informationen der Behandlungssituation.

Der zu behandelnde Ober- oder Unterkiefer wird abgeformt um daraus einen Abguss der Zähne, ein  „Modell“, herzustellen. Auf diesem Modell plant der Zahnarzt eine Einbringhilfe für das Implantat, die „Positionsschablone“, die dann im Zahnlabor gefertigt wird. Diese Positionsschablone dient dem Zahnarzt zum exakten Einsetzen des Implantates.

Die Implantation ist schmerzfrei. Sie erfolgt in der Praxis in der Regel unter örtlicher Betäubung.

In den meisten Fällen wird nach dem Prinzip der „geschlossenen Einheilung“ vorgegangen. Das bedeutet, im Behandlungsgebiet verspürt der Patient nach der Implantation lediglich die Fäden der Wundnaht, die nach einer Woche entfernt werden. Das Implantat liegt unter der geschlossenen Mundschleimhaut.

Schmerzen

Schwellungen können nach der Implantation auftreten. Kühlen ist das beste Mittel um Schwellungen zu vermeiden. In seltenen Fällen kann ein „blauer Fleck“ im Behandlungsbereich entstehen. Dieser ist ungefährlich und nach ca. einer Woche verschwunden. Leichter Wundschmerz nach abklingen der Betäubung ist möglich.

Nach der entsprechenden Einheilzeit (siehe Einheilen) wird das bis dahin unter der Mundschleimhaut liegende Implantat freigelegt. Dabei entfernt der Zahnarzt die über dem Implantat liegende Schleimhaut unter minimal notwendiger Betäubung. Er tauscht den flachen Verschlussdeckel des Implantates gegen einen Zahnfleischformer aus. Das ist ein trichterförmiger Verschlussdeckel der das Zahnfleisch so formt, als sei der Zahn aus dem Kieferknochen herausgewachsen.

Diese Situation wird einige Tage später abgeformt damit im Zahnlabor die Krone gefertigt werden kann. In der letzten Sitzung wird die Krone auf das Implantat geschraubt oder geklebt.